Ishigaki-jima, Tropische Insel in der Präfektur Okinawa, Japan.
Ishigaki-jima ist eine Insel in der Präfektur Okinawa im Südwesten Japans und gehört zur Inselgruppe Yaeyama. Tropische Wälder bedecken die Hänge des zentralen Berges, während an der Küste Strände mit weißem Sand liegen und Korallenriffe die flachen Gewässer säumen.
Die Insel entwickelte sich ab dem 14. Jahrhundert als Handelsknotenpunkt zwischen China und Südostasien, wobei Keramik und Stoffe über ihre Häfen bewegt wurden. Ein katastrophaler Tsunami im späten 18. Jahrhundert veränderte die Küste und zwang die Bewohner, ihre Siedlungen weiter ins Landesinnere zu verlegen.
In den Dörfern stehen rote Ziegeldächer auf traditionellen Häusern, die vor Taifunen schützen, während Shisa-Statuen an den Eingängen böse Geister abwehren sollen. Fischer bringen morgens ihren Fang an die Märkte, wo frischer Thunfisch und tropische Früchte direkt von lokalen Anbauern verkauft werden.
Die beste Besuchszeit liegt zwischen April und Oktober, wenn das Wetter warm bleibt und das Meer ruhig genug zum Schnorcheln ist. Fahrräder und Mietwagen helfen beim Erreichen abgelegener Buchten und Aussichtspunkte entlang der Küstenstraßen.
Nachts erstrahlt der Himmel ohne störende Beleuchtung mit einem klaren Blick auf die südlichen Sternbilder, die vom japanischen Festland aus nicht zu sehen sind. Die Dunkelheit ermöglicht es Besuchern, die Milchstraße und Sternschnuppen mit bloßem Auge zu beobachten.
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