Mount Myōkō, Stratovulkan in Niigata, Japan
Der Mount Myōkō ist ein Stratovulkan in der Präfektur Niigata, der sich auf 2.454 Meter erhebt und steile Hänge sowie einen zentralen Krater aufweist. Der Gipfelbereich zeigt deutliche Spuren vergangener Eruptionen, und mehrere Lavadome prägen die oberen Flanken des Berges.
Vor etwa 19.000 Jahren zerstörte eine große Eruption den ursprünglichen Gipfel und schuf eine Caldera mit einem Durchmesser von etwa 3 Kilometern. In den folgenden Jahrtausenden bildeten sich innerhalb dieser Caldera neue Lavadome, die das heutige Erscheinungsbild des Berges formten.
Der Berg ist Teil der Gruppe der Fünf Berge von Nord-Shinshū, und Wanderer folgen oft buddhistischen Pfaden, die einst von Mönchen genutzt wurden. Heute besuchen Skifahrer und Besucher das Gebiet besonders im Winter, wenn der Schneefall zu den höchsten in Japan gehört.
Mehrere Skigebiete wie Akakura, Suginohara und Ikenotaira liegen am Fuß des Berges und bieten Zugang zu verschiedenen Höhenlagen. Im Sommer nutzen Wanderer dieselben Ausgangspunkte, um auf markierten Wegen zur Spitze zu gelangen.
Schwefeldampf steigt noch heute aus Fumarolen nahe der Gipfelzone auf, ein Zeichen für die andauernde vulkanische Aktivität unter der Oberfläche. In der Vergangenheit bauten Bergleute hier Schwefel ab, und Reste ihrer Arbeitsstätten sind gelegentlich auf den oberen Hängen zu finden.
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