Mount Madarao, Schichtvulkan in der Präfektur Nagano, Japan
Der Mount Madarao ist ein Schichtvulkan, der sich zwischen den Regionen Iiyama und Shinano erhebt und etwa 1.382 Meter hoch ist. Die beiden unterschiedlich geprägten Hänge ermöglichen im Winter verschiedene Skirouten und im Sommer Bergwanderungen für unterschiedliche Fähigkeitsstufen.
Der Berg war bereits in der frühen Edo-Zeit als eine der fünf bedeutenden Erhebungen in Nord-Shinshu bekannt. Seine vulkanische Vergangenheit formte die Landschaft, die später zum idealen Schauplatz für Wintersportentwicklung wurde.
Der Berg ist ein wichtiger Ort für Wintersportler in der Region, die hier seit Jahrzehnten ihre Fähigkeiten trainieren. Die Gemeinden um den Berg herum haben eine starke Verbindung zu dieser Sportkultur entwickelt, die bis heute das Leben in den Wintermonaten prägt.
Die Anlage ist am besten an klaren Tagen zugänglich, wenn die Sicht auf die Umgebung am größten ist. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen auf beiden Seiten erlauben es Besuchern, je nach ihren Fähigkeiten und Energieniveau zu wählen.
Die beiden Hänge des Bergs bieten völlig unterschiedliche Wintererfahrungen: während eine Seite groß präparierte Pisten mit Liftsystem hat, bewahrt die andere Seite steile natürliche Schneefelder. Diese Dualität macht den Berg zu einem seltenen Ort, wo zwei völlig unterschiedliche Wintersportweisen auf derselben Erhebung nebeneinander existieren.
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