Asakusa, Historisches Viertel in Taitō, Japan.
Asakusa ist ein Viertel im nordöstlichen Taitō, geprägt von engen Gassen mit Holzhäusern, Tempeln und Geschäften, die japanisches Kunsthandwerk verkaufen. Der Nakamise-Weg führt vom großen roten Tor bis zum Haupttempel und ist von beiden Seiten mit überdachten Ständen gesäumt.
Die Gegend entwickelte sich im 17. Jahrhundert als Vergnügungsviertel mit Theatern, Teehäusern und Bühnen für Kabuki-Aufführungen. Nach mehreren Bränden und dem Erdbeben von 1923 wurde das Gebiet teilweise wiederaufgebaut, verlor jedoch seinen Status als Unterhaltungszentrum der Stadt.
Der Name stammt vom nahegelegenen Flachland und bezieht sich auf das sumpfige Gelände, auf dem Fischer einst lebten. Heute kommen Besucher oft in Kimono oder Yukata gekleidet hierher, besonders während der Sommerfeste, wenn die Straßen von Menschen in traditioneller Kleidung belebt werden.
Zwei U-Bahnlinien halten an Stationen mit gleichem Namen und bieten Zugang zu verschiedenen Teilen des Viertels. Frühmorgendliche Besuche ermöglichen ruhigere Spaziergänge, während Nachmittage und Abende deutlich belebter sind.
Das alte Vergnügungsgelände Hanayashiki begann als Blumengarten und wurde später zum ersten dauerhaften Freizeitpark des Landes mit mechanischen Fahrgeschäften. Der Park liegt versteckt hinter den Hauptstraßen und behält noch immer Fahrgeschäfte aus der Nachkriegszeit.
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