Handa, Industriestadt auf der Chita-Halbinsel, Japan
Handa ist eine Industriestadt auf der Halbinsel Chita in der Präfektur Aichi, die sich über das flache Gelände zwischen der Bucht von Ise und dem offenen Meer verteilt. Das Stadtgebiet umfasst Wohngebiete, Fabrikanlagen und einen funktionierenden Hafen, der kleine Fischerboote und Frachtschiffe bedient.
Zwei frühere Gemeinden, Handa und Kamezaki, schlossen sich 1937 zusammen und bildeten die heutige Stadt. Der Hafen wurde während der Edo-Zeit zu einem wichtigen Handelspunkt für Reis, Salz und Fermentationsprodukte, die in die Hauptstadt transportiert wurden.
Die Stadt ist bekannt für ihre Brauereien und Lagergebäude aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, die man heute noch beim Spaziergang durch das historische Viertel sehen kann. In einigen dieser alten Gebäude aus Holz und Ziegel finden Führungen statt, bei denen Besucher die Herstellung von traditionellem Reis-Essig und Sojasauce kennenlernen.
Zwei Bahnlinien verbinden die Stadt mit Nagoya und halten an mehreren Stationen, sodass Reisende verschiedene Viertel leicht erreichen können. Wer das historische Brauereiviertel besuchen möchte, sollte zu Fuß gehen, da die Straßen eng und für Spaziergänge angelegt sind.
Ein großes Unternehmen für Essig hat seinen Hauptsitz hier und betreibt ein kleines Museum, in dem Holzfässer und alte Braugeräte aus der Zeit zu sehen sind, als Essig noch in großen Mengen per Schiff nach Edo transportiert wurde. Besucher können in einem Teil des Gebäudes den Geruch von fermentiertem Reis wahrnehmen, der sich in den Holzwänden festgesetzt hat.
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