Yonaguni, Insel in Okinawa, Japan.
Die Insel liegt rund einhundertelf Kilometer von Taiwan entfernt und bildet das westlichste bewohnte Gebiet Japans. Mehrere kleine Siedlungen verteilen sich entlang der Küste, während das Innere von Feldern und sanften Hügeln geprägt wird.
Fünfhundertzweiundzwanzig wurde die Insel von außen erobert und geriet unter neue Herrschaft. Erst nach Jahrhunderten fremder Verwaltung erhielt sie im zwanzigsten Jahrhundert wieder eine eigene Gemeindeverwaltung.
Der Name der Insel stammt aus dem lokalen Dialekt und bezeichnet die Randlage innerhalb der Inselkette. Auf den Weiden grasen noch heute kräftige Pferde einer alten Rasse, die traditionell für schwere Arbeiten genutzt wurden und mittlerweile als Kulturgut geschützt sind.
Flugverbindungen erreichen die Insel mehrmals wöchentlich von größeren Flughäfen der Region. Eine Fähre verbindet die beiden Häfen mit benachbarten Inseln, wobei die Überfahrt mehrere Stunden dauert.
Vor der Küste liegt eine Felsformation am Meeresgrund, die durch rechtwinklige Stufen und ebene Flächen auffällt. Taucher können diese Struktur besichtigen, wobei bis heute diskutiert wird, ob sie natürlichen oder menschlichen Ursprungs ist.
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