Shinagawa, Sonderbezirk in Tokio, Japan
Shinagawa ist ein Stadtbezirk in Tokio, Japan, der sich über 22,84 Quadratkilometer erstreckt. Der Bezirk umfasst mehrere größere Stadtteile wie Gotanda, Osaki, Hatanodai und Oimachi, die jeweils eigene Geschäftsviertel und Wohngebiete besitzen.
Die heutige Verwaltungsstruktur entstand am 15. März 1947, als die ursprünglichen Bezirke Shinagawa und Ebara im Rahmen der Nachkriegsreformen zusammengelegt wurden. Diese Neuordnung schuf einen größeren Bezirk mit erweiterter Zuständigkeit innerhalb der neuorganisierten Metropolregion Tokio.
Der Name des Bezirks stammt aus der Zeit, als die Gegend als erste Poststation südlich von Edo diente. Heute sieht man entlang alter Straßenzüge noch Tempel und kleinere Schreine zwischen modernen Bürotürmen, die an diese frühere Funktion erinnern und von Anwohnern weiterhin besucht werden.
Der zentrale Bahnhof Shinagawa verbindet mehrere Bahnlinien und bietet direkten Zugang zu beiden Flughäfen Haneda und Narita. Von dort erreicht man die verschiedenen Stadtteile des Bezirks mit lokalen Zügen und U-Bahnen in wenigen Minuten.
Der Bezirk wird künftig Endstation einer Magnetschwebebahnlinie nach Nagoya sein, deren Fertigstellung für Ende der 2020er Jahre geplant ist. Dieses Bahnprojekt wird Reisezeiten zwischen den beiden Städten drastisch verkürzen und die Verkehrslandschaft in der Region grundlegend verändern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.