Tamba, Bergstadt in der Präfektur Hyogo, Japan
Tamba ist eine Stadt in der Präfektur Hyōgo, gelegen in einem weiten Becken auf rund 100 Metern Höhe, zwischen den Bergen, die das Landesinnere vom Meer trennen. Die Gegend erstreckt sich über sanfte Hügel, Reisfelder und Wälder, durchzogen von kleinen Flüssen, die das Tal beleben.
Die Burg Kuroi war im 16. Jahrhundert Sitz des Akai-Clans, bis sie 1579 nach dem Tod von Akai Naomasa fiel, einem Krieger, der als Roter Dämon bekannt war. Danach wechselten die Herrschaftsverhältnisse, und die Region erlebte Jahrzehnte politischer Neuordnung unter wechselnden Daimyō-Geschlechtern.
Die Stadt verdankt ihren Namen der historischen Tamba-Provinz, die einst große Teile Zentraljapans umfasste und deren Erbe in den Ortsnamen und lokalen Bräuchen weiterlebt. Heute treffen Reisende vor allem auf ein Zentrum traditioneller Handwerkskunst, in dem Keramiker weiterhin Tanba-yaki-Ware nach Jahrhunderte alten Methoden brennen.
Reisende können die Stadt von Osaka aus mit dem Expresszug oder dem Fernbus über die Anschlussstellen Kasuga oder Hikami erreichen, wobei beide Optionen etwa anderthalb Stunden dauern. Wer vor Ort unterwegs ist, findet lokale Buslinien, die kleinere Ortsteile und Sehenswürdigkeiten anbinden.
Der Miwakare-Park beherbergt Japans niedrigste Wasserscheide, eine seltene geologische Formation im Tal, an der Regenwasser auf natürliche Weise in entgegengesetzte Richtungen abfließt. Besucher sehen an dieser Stelle eine kleine Markierung, die den Punkt anzeigt, an dem sich die Fließrichtungen trennen.
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