Shisō, Bergstadt in der Präfektur Hyogo, Japan
Shisō ist eine Gemeinde in der westlichen Präfektur Hyōgo, die sich über bergiges Gelände erstreckt und von bewaldeten Hügeln umgeben ist. Die Siedlung verteilt sich auf mehrere Täler, in denen Felder, Wälder und kleine Ortschaften eingebettet liegen.
Die Gegend gehörte einst zur Provinz Harima und war für die Herstellung von Eisen bekannt. Die heutige Gemeinde entstand durch den Zusammenschluss mehrerer Ortschaften zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Die Stadt ist nach einem aromatischen Kraut benannt, das in der japanischen Küche verwendet wird und einst in der Region wuchs. Heute nutzen Einheimische die öffentlichen Waldbadewege regelmäßig zum Wandern und zur stillen Erholung im Grünen.
Die Erreichbarkeit erfolgt hauptsächlich über Straßenverbindungen, da kein Personenzugverkehr in die Stadt führt. Wanderwege durch die Wälder sind im Frühling und Herbst besonders angenehm zu begehen, wenn das Wetter mild ist.
Einer der Waldtherapie-Wanderwege verfügt über eine kleine Einschienenbahn, die Besucher durch einen Kiefernwald bis zum Gipfel eines Berges bringt. Diese Bahn erspart den steilen Aufstieg und bietet während der Fahrt Ausblicke auf die umliegenden Hänge.
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