Toba, Küstenstadt in der Präfektur Mie, Japan
Toba ist eine Hafenstadt in der Präfektur Mie auf der nordöstlichen Seite der Halbinsel Shima und erstreckt sich über mehrere Inseln in der Bucht von Ise. Der Ort liegt innerhalb eines Nationalparks und profitiert von seiner natürlichen Lage am Pazifischen Ozean.
Während der Sengoku-Zeit machte Kuki Yoshitaka Toba zu seiner Hauptstadt und baute eine Burg, um die Region von einer Piratensiedlung in ein organisiertes Territorium umzuwandeln. Diese Gründung legte den Grundstein für die heutige städtische Entwicklung.
Die Stadt ist das Zentrum der Ama-Taucherinnen in Japan, die seit Generationen frei tauchend Meeresfrüchte und Perlen sammeln. Diese Tradition prägt das tägliche Leben und das Gesicht der lokalen Gemeinschaft bis heute.
Die Stadt ist per Bahn leicht zu erreichen, mit Verbindungen durch JR Tokai und die Kintetsu Railway, die Toba mit größeren Städten verbinden. Die Region ist über mehrere Nationalstraßen zugänglich, was Erkundungen erleichtert.
Die Stadt produziert gezüchtete Perlen und Austern innerhalb eines Nationalparks und trägt damit wesentlich zur japanischen Marinenproduktindustrie bei. Diese Kombination von traditioneller Taucherei und moderner Perlenzucht macht den Ort wirtschaftlich und kulturell einzigartig.
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