Kongōshō-ji, Buddhistischer Tempel in Ise, Japan
Kongōshō-ji ist ein buddhistischer Tempel auf dem Berg Asama in der Präfektur Mie. Die Anlage zeigt rot lackierte Fassaden und Innenräume mit Blattgold, umgeben von bewaldeten Hängen.
Der Tempel entstand im sechsten Jahrhundert und erlebte im Jahr 825 eine Erneuerung durch den Mönch Kukai. Diese Wiederbelebung machte ihn zu einem Zentrum für esoterische buddhistische Lehren.
Der Tempel beherbergt den Fukuichi Mankoku Zoudai Bosatsu, einen der drei wichtigsten Kokuzo Bodhisattvas Japans, der alle zwanzig Jahre gezeigt wird.
Die Haupthalle ist zwischen 9 und 15:45 Uhr geöffnet und per Taxi vom Bahnhof Kintetsu Isuzugawa oder über die Mautstraße Ise-Shima Skyline erreichbar. Die Bergstraße verläuft kurvenreich, daher sollte man Reisekrankheit oder ungeeignetes Schuhwerk berücksichtigen.
Der Okunoin zeigt zahlreiche hohe Holzstupas, die nach einer regionalen Sitte namens Take-miri zum Gedenken an Verstorbene errichtet werden. Diese Praxis verleiht dem inneren Heiligtum ein ungewöhnliches Erscheinungsbild, das sich von anderen Tempelanlagen unterscheidet.
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