Wajima, Traditionelle Marktstadt in der Präfektur Ishikawa, Japan
Wajima liegt an der nordwestlichen Küste der Noto-Halbinsel mit Zugang zum Japanischen Meer von Norden und Westen. Die Stadt erstreckt sich über ein bergiges Gebiet mit Fischerhäfen, Handwerksbetrieben und Wohngebieten, die sich entlang der Küstenlinie verteilen.
Die Region war bereits in der Antike ein wichtiger Seehafen für den Handel mit dem asiatischen Kontinent. Während der Sengoku-Zeit konkurrierten mehrere Clans um die Kontrolle dieser strategischen Hafenstadt.
Jede Morgen treffen sich Einheimische und Besucher auf dem traditionellen Marktplatz, wo Fischerinnen ihre täglich gefangenen Meeresfrüchte anbieten und Handwerkerinnen glänzende Lackwaren ausstellen. Die Markthalle atmetet den Rhythmus des Küstenlebens, in dem Fischfang und Kunsthandwerk seit Generationen zusammengehören.
Besucher erreichen Wajima mit dem Bus von Kanazawa in etwa zwei Stunden oder von Anamizu-Station in etwa 30 Minuten. Da die Stadt keinen direkten Bahnhof hat, ist der Bus die Hauptverkehrsoption für die Anreise.
Die Shiroyone Senmaida ist eine Sammlung von etwa 1000 Reisterrassen, die von Bewohnern gepflegt und bei speziellen Veranstaltungen mit solarbetriebenen LED-Laternen beleuchtet werden. Diese nächtliche Beleuchtung schafft einen seltenen Anblick in der sonst dunklen Berglandschaft.
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