Toshima, Vulkanisches Inseldorf in den Tokio-Inseln, Japan.
Toshima ist ein Dorf auf einer vulkanischen Insel in der Izu-Inselkette östlich von Tokio und bedeckt etwa vier Quadratkilometer. Die Insel ist dicht bewaldet, wobei über achtzig Prozent der Oberfläche von Wald bedeckt sind, während entlang der Küsten und auf freien Flächen Tausende von Kamelienbäumen wachsen.
Die Insel erhielt 1923 ihren Status als offizielles Dorf im Bezirk Tokio und wurde dadurch in die japanische Verwaltungsstruktur integriert. Dieser Wendepunkt markierte den Anfang einer stabilizierten Besiedlung und ermöglichte die gezielte Entwicklung der lokalen Wirtschaft rund um die Kameliënölproduktion.
Auf der Insel pflegen die Einwohner seit Generationen die Gewinnung von Kameliënöl, das die wirtschaftliche Grundlage des Ortes bildet. Die roten Blüten prägen das Landschaftsbild besonders in den Wintermonaten und sind für die lokale Identität von großer Bedeutung.
Man erreicht die Insel mit dem Tragflächenboot von Tokio aus oder mit dem Hubschrauber von der Nachbarinsel Oshima. Besucher sollten sich auf begrenzte Infrastruktur einstellen und vorab über Fährenverbindungen informieren, da die Bedingungen je nach Jahreszeit unterschiedlich sein können.
Die Insel produziert einen großen Teil des japanischen Kameliënöls, was sie zu einem Zentrum dieser spezialisierten Landwirtschaft macht. Diesen Fokus kann man überall wahrnehmen, von den terrassierten Anbauflächen bis zu den Verarbeitungseinrichtungen, die ins tägliche Leben integriert sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.