Saiko, Natürlicher Stausee in Fujikawaguchiko, Japan.
Der See Sai ist ein durch Erdrutsch gestauter See im Fujikawaguchiko-Gebiet und Teil des Systems der fünf Seen am Fuji. Die Wasserfläche liegt auf 900 Metern Höhe und ist von steilen, bewaldeten Hängen umgeben.
Der See entstand 864, als ein Vulkanausbruch des Berges Fuji Lavaströme verursachte, die einen großen Wasserkörper in drei Seen aufteilten. Diese geologische Veränderung prägte die Landschaft und schuf die heute bekannte Seenlandschaft.
Das Dorf Saiko Iyashi no Sato zeigt traditionelle Bauernhäuser mit Strohdächern, in denen Handwerker japanische Handwerkstechniken und die Herstellung von Soba-Nudeln vorführen. Besucher können hier sehen, wie diese alten Handwerkstechniken noch heute praktiziert werden.
Der See ist mit regelmäßigen Busverbindungen vom Bahnhof Kawaguchiko erreichbar und bietet Wanderungen, Campingplätze und Angelmöglichkeiten. Im Winter lockt die Gegend auch Besucher an, die Winter-Aktivitäten wie Eislaufen oder Wintersport bevorzugen.
Unterirdische Wasserläufe verbinden diesen See mit zwei benachbarten Seen und halten alle drei auf der gleichen Wasserhöhe von 900 Metern. Dieses natürliche hydraulische System zeigt ein faszinierendes Phänomen der Wasserstabilität über größere Entfernungen hinweg.
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