Saiko Iyashi no Sato Nenba, Traditionelles Freilichtmuseum in Fujikawaguchiko, Japan
Saiko Iyashi no Sato Nenba ist ein Freilichtmuseum am Ufer des Saikosees in Fujikawaguchiko, Japan, mit mehr als zwanzig strohgedeckten Häusern, die ein altes Bergdorf nachbilden. Von dort aus hat man einen direkten Blick auf den Fuji.
Das ursprüngliche Dorf wurde 1966 durch einen Taifun vollständig zerstört. Nach jahrzehntelangem Verfall wurde es 2006 als Kulturmuseum wiederaufgebaut und für Besucher geöffnet.
In den reetgedeckten Häusern können Besucher alte Handwerkstechniken wie Töpfern oder Räucherstäbchenherstellung selbst ausprobieren. Jede Hütte zeigt eine andere Tätigkeit, die früher zum Alltag in japanischen Bergdörfern gehörte.
Die Öffnungszeiten ändern sich je nach Jahreszeit: Im Winter sind die Tage kürzer als im Frühling und Sommer. Ein Parkplatz ist vor Ort vorhanden, und die Wege zwischen den Gebäuden sind eben und gut begehbar.
Eines der Häuser bietet das Anprobieren traditioneller japanischer Kleidung an, während ein anderes lokale Kochtechniken vermittelt. Das Dorf funktioniert also nicht nur als Ausstellung, sondern als Ort, an dem alte Praktiken tatsächlich noch ausgeübt werden.
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