Motozenkō-ji, Buddhistischer Tempel in Iida, Japan.
Motozenkō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Iida, der mehrere Gebäude auf angelegten Flächen mit Gärten und einem Glockenturm umfasst. Eine Schatzhalle auf dem Gelände zeigt religiöse Gegenstände und Statuen aus verschiedenen Epochen der Tempelgeschichte.
Der Tempel wurde 602 unter der Herrschaft der Kaiserin Suiko gegründet und beherbergte ursprünglich die Hauptstatue, die sich heute im Zenkōji in Nagano befindet. Diese Verbindung zur frühbuddhistischen Zeit macht ihn zu einem der ältesten religiösen Orte in der Region Shinano.
Das Heiligtum führt die alte Übung des Kaidan-meguri fort, bei der Besucher unter der Haupthalle durch völlige Dunkelheit gehen und nach einem heiligen Schloss tasten. Diese meditative Erfahrung soll symbolisch den Weg zur Erleuchtung nachzeichnen und erfordert Vertrauen in die eigenen Sinne ohne jede visuelle Orientierung.
Der Tempel liegt etwa fünf Gehminuten vom Bahnhof Motozenkōji entfernt und bietet einen kostenlosen Parkplatz für 100 Fahrzeuge. Die Schatzhalle öffnet täglich zwischen 9 Uhr und 16:30 Uhr für Besucher.
Auf dem Tempelgelände steht ein 350 Jahre alter Hängekirschbaum, der als Kulturgut der Präfektur Nagano ausgewiesen ist. Der Baum blüht im Frühjahr und zieht Besucher an, die seine herabhängenden Äste und die dichte Wolke aus rosa Blüten bewundern möchten.
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