Midori-ku, Verwaltungsbezirk in Yokohama, Japan
Midori-ku ist ein Verwaltungsbezirk in östlicher Richtung von Yokohama mit überwiegend hügeligem Gelände und etwa 25 Quadratkilometern Fläche. Das Landschaftsbild wird geprägt von Erhebungen, unterbrochen durch das flachere Gebiet des Tsurumi-Flussbeckens im Nordosten.
Die Gegend war lange Zeit unter der Kontrolle des Tokugawa-Shogunats als direkt verwaltetes Staatsland und erhielt erst 1969 den Status eines eigenständigen Bezirks von Yokohama. Diese Umwandlung markierte den Übergang von einer historischen Verwaltungsform zu modernen städtischen Strukturen.
In diesem Bezirk konzentrieren sich mehrere Universitäten und Schulen, die das Alltagsleben prägen und viele junge Menschen anziehen. Die Gegend wirkt dadurch lebendiger und hat einen akademischen Charakter, der sich in den Straßen und Cafés bemerkbar macht.
Die Gegend verfügt über verschiedene Zuglinien der JR East und Tokyu sowie mehrere Hauptstraßen und eine Expressway, die sie gut erreichbar machen. Für die Orientierung in den hügeligen Gebieten ist es hilfreich, sich Zeit zu nehmen und die steilen Wege zu erwarten.
Während der Meiji-Zeit entwickelte sich das Gebiet zu einem Zentrum der Seidenproduktion und trug wesentlich zur japanischen Textilindustrie bei. Diese industrielle Vergangenheit ist heute in den älteren Strukturen und Siedlungsmustern noch sichtbar.
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