Yokohama, Hafenbezirk in der Präfektur Kanagawa, Japan
Yokohama ist eine Hafenstadt in der Präfektur Kanagawa, etwa 30 Kilometer südwestlich von Tokyo, mit mehreren Stadtbezirken, die sich entlang der Nordwestküste der Tokyo-Bucht ausbreiten. Die Stadt besteht aus Wohnvierteln, Handelszonen, Industriegebieten, Parks und einem Uferbereich mit Piers, Terminals und offenen Plätzen, die zum Wasser hin ausgerichtet sind.
Der Vertrag von Kanagawa öffnete 1854 diese Fischersiedlung für den internationalen Handel und machte sie zu Japans erstem Hafen, der nach über zwei Jahrhunderten Abschottung wieder ausländische Schiffe empfing. Die Folgedekaden brachten den Zustrom von Kaufleuten, Diplomaten und Einwanderern aus China, die heute noch bestehende Gemeinden gründeten.
Das maritime Erbe zeigt sich heute in Schiffswerksmuseen, historischen Docks und Hafenpromenaden, auf denen Einwohner joggen und die Bucht beobachten. Chinatown zieht täglich Tausende von Besuchern an, die durch enge Gassen mit roten Laternen gehen und frische Dim Sum an Straßenständen kaufen.
Stadtteile verteilen sich über eine weite Fläche, sodass die Orientierung mit einer Karte oder App beim ersten Besuch hilft, vor allem wenn man zwischen Bahnhöfen wechselt. Züge, U-Bahnen und Busse verbinden fast alle Punkte miteinander, wobei Linien direkt nach Tokyo und zum Flughafen Haneda führen.
Ein interaktives Ramen-Museum ermöglicht Besuchern, individuelle Nudelbecher mit eigenen Zutaten und Etiketten zu gestalten, bevor sie die Verpackungsstraße durchlaufen. Auf einer anderen Etage steht eine Nachbildung der Hütte, in der der Erfinder 1958 seine ersten Experimente mit getrockneten Nudeln durchführte.
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