Kanagawa-ku, Verwaltungsbezirk in Yokohama, Japan
Kanagawa-ku ist ein Stadtbezirk im Osten Yokohamas mit einer Fläche von etwa 24 Quadratkilometern und zehn verschiedenen Vierteln wie Tsuruyachō und Higashi-Kanagawa. Der Bezirk ist ein gemischtes Gebiet, in dem Wohnviertel, Geschäftszentren und Industriegebiete nebeneinander liegen.
Während der Edo-Zeit war dieses Gebiet als Kanagawa-juku bekannt, eine wichtige Station auf der Tōkaidō-Route, die Edo mit Kyoto verband und zu starkem kommerziellem Wachstum führte. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Region von einem Handelsknotenpunkt zu einem modernen Stadtbezirk mit gemischten Funktionen.
Der Bezirk verbindet traditionelle japanische Kommunalverwaltung mit internationaler Unterstützung durch die Yokohama Association für Internationale Kommunikation.
Der Bezirksverwaltungssitz ist von Montag bis Freitag geöffnet und bietet notwendige Services wie Familienregistrierung, Steuern und Unterstützung für Kinderbetreuung für Einwohner. Die verschiedenen Nachbarschaften sind mit lokalen Verkehrsmitteln leicht erreichbar und haben ihre eigenen kleineren Verwaltungszentren.
Der Bezirk ist Heimat bedeutender Industriefirmen, die umfangreiche Einrichtungen unterhalten, darunter Nissan-Fabriken, ein Forschungszentrum von Mazda und Betriebsstätten von JVC und Asahi Glass. Diese Präsenz prägt die wirtschaftliche Struktur und den Alltag des Bezirks auf unternehmensgelenkte Weise.
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