Engaku-ji, Buddhistischer Tempel in Kamakura, Japan
Engaku-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kamakura in Japan, der auf einem bewaldeten Hang mit achtzehn Gebäuden liegt, die sich entlang einer Hauptachse verteilen. Die Strukturen zeigen geschwungene Dächer aus dunklem Holz, Steingärten und Wege, die durch Haine aus Bambus und Zedern führen.
Der Tempel entstand im Jahr 1282 auf Initiative des Regenten Hojo Tokimune und des chinesischen Zen-Mönchs Mugaku Sogen, um den Gefallenen der mongolischen Invasionen zu gedenken. Im Lauf der Jahrhunderte erlitt die Anlage Schäden durch Erdbeben und Brände, wobei mehrere Hallen wiedererrichtet wurden.
Die Anlage bewahrt heute die Rituale und Praktiken der Rinzai-Schule, bei der Besucher auf Mönche in traditioneller Gewandung treffen und die Atmosphäre einer lebendigen Zen-Gemeinschaft erleben. Der Name leitet sich von einer Stelle in einem buddhistischen Sutra ab und verweist auf das Konzept des Kreises als Symbol vollkommener Erleuchtung.
Die Anlage ist jeden Tag geöffnet und kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, wobei der Zugang über eine Treppe am Haupteingang erfolgt. Ein Eintritt wird erhoben, und die meisten Bereiche sind zu Fuß gut zugänglich, obwohl einige Wege Steigungen aufweisen.
Die große Glocke aus dem Jahr 1301 gehört zu den Nationalschätzen Japans und ist die größte Tempelglocke in Kamakura. Sie befindet sich in einem offenen Pavillon auf dem Gelände und kann von Besuchern aus der Nähe betrachtet werden.
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