Jōchi-ji, Buddhistischer Tempel in Yamanouchi, Kamakura, Japan
Jōchi-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Yamanouchi in Kamakura, der zu den fünf großen Zen-Tempeln der Stadt zählt. Moosbedeckte Steinstufen führen durch das Gelände zu einem Glockenturmtor und zur Haupthalle mit drei Buddha-Statuen.
Tokimune Hojo gründete den Tempel 1281 zum Gedenken an seinen Vater und beauftragte einen chinesischen Zen-Meister mit der Leitung. Im 14. Jahrhundert erhielt der Tempel den vierten Rang unter den fünf großen Zen-Tempeln Kamakuras.
Der Tempel gehört zur Rinzai-Schule des Zen-Buddhismus und ist Teil des Kamakura Gozan, der Kamakura Dreiunddreißig Kannon Pilgerfahrt und der Dreizehn Buddhistischen Stätten.
Der Tempel liegt acht Gehminuten vom Bahnhof Kita-Kamakura entfernt und öffnet morgens um neun Uhr bis halb fünf am Nachmittag. Die Wege im Gelände können bei Regen durch das Moos rutschig werden.
Das Glockenturmtor von 1340 zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken seiner Art in der Region. Mehrere Höhlengräber sind in den Fels geschlagen, darunter eines mit einer Statue von Hotei, dem lachenden Buddha des Glücks.
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