Yakuō-ji, Buddhistischer Tempel in Ōgigayatsu, Japan
Yakuō-ji ist ein Bergklostertempel, dessen Gebäude auf steilen Hängen verteilt sind und mehrere Schreine sowie Steinmonumente an verschiedenen Höhen aufweist. Das Gelände führt Besucher über alte Treppenpfade vorbei an Statuen und Altären, die tiefer in die Anlage hineinführen.
Der Tempel wurde 1293 gegründet und spielte eine wichtige Rolle in der religiösen Landschaft der Kanto-Region unter der Herrschaft der Hojo-Familie. Diese mächtige Familie unterstützte die Entwicklung des Heiligtums als spirituelles Zentrum über mehrere Generationen hinweg.
Der Tempel wird heute von Besuchern aufgesucht, die die traditionelle Bergabteiarchitektur mit ihren steinernen Stufen und Schreingebäuden erkunden möchten. Das Heiligtum zeigt, wie die Verehrung von Izuna Gongen, einem übernatürlichen Wesen, in den Alltag des Tempels integriert ist.
Das Gelände erfordert gutes Schuhwerk, da die steilen Pfade rutschig sein können, besonders bei Regen oder feuchtem Wetter. Besucher sollten Zeit für den Aufstieg zum oberen Tempel einplanen und unterwegs an verschiedenen Plätzen Pausen machen.
Der Tempel beherbergt feuerzünde Goma-Rituale, bei denen buddhistische Priester Holzstöcke zur Verehrung der Göttin Fudo Myo-o verbrennen. Diese jahrhundertealte Praxis soll Segnungen spenden und wird von Gläubigen als kraftvolles spirituelles Ereignis betrachtet.
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