Kamikochi, Gebirgstal in Matsumoto, Japan
Kamikochi ist ein Tal im nördlichen Teil der japanischen Alpen in der Nähe von Matsumoto, das sich über etwa 15 Kilometer erstreckt und von Gipfeln umgeben ist, die bis zu 3190 Meter hoch werden. Der Fluss Azusa windet sich durch die Senke und bildet Flachwasserstellen und flache Kiesbänke, die von Wäldern aus Lärchen, Birken und Erlen gesäumt werden.
Im 19. Jahrhundert wurde das Gebiet für die Holzgewinnung genutzt, bis ein britischer Bergsteiger in den frühen 1900er Jahren begann, für seinen Schutz einzutreten. Die japanische Regierung erklärte es anschließend zu einem Schutzgebiet und beschränkte den motorisierten Verkehr, um die natürliche Umgebung zu bewahren.
Der Fluss Azusa fließt durch diese Senke und trägt einen Namen, der sich von einer mythologischen Figur ableitet, die in der Region verehrt wird. Wanderer begegnen häufig kleinen Holzbrücken und Wegmarkierungen, die auf alte Pilgerrouten hinweisen, welche von Gläubigen genutzt wurden, um heilige Gipfel zu erreichen.
Die Senke ist nur zwischen April und November mit öffentlichen Bussen erreichbar, die von größeren Städten aus verkehren, und private Fahrzeuge dürfen nicht einfahren. Die Wanderwege sind gut markiert und reichen von kurzen flachen Spaziergängen entlang des Flusses bis hin zu ganztägigen Aufstiegen zu den umliegenden Gipfeln.
Ein flacher Teich am oberen Ende des Tals entstand 1915, als ein naher Berg ausbrach und Geröll den Flusslauf blockierte. An ruhigen Morgen spiegeln sich die umliegenden Gipfel in der glatten Wasseroberfläche und erzeugen ein doppeltes Bild der Berge.
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