Daikiretto, Bergklippe in Matsumoto, Japan.
Daikiretto ist eine Felswand zwischen den Gipfeln der nördlichen japanischen Alpen, die sich durch schroffe Klippen und schmale Passagen auf etwa 1000 Metern Höhe zieht. Die Route folgt einem Kamm mit steilen Abfällen und führt durch mehrere Felstürme aus grauem Gestein.
Bergsteiger markierten die Passage in den 1920er Jahren als Teil der Erschließung der nördlichen Alpen für Wanderer. Die Route blieb seitdem ein wichtiger Übergang zwischen zwei Berghütten.
Japanische Bergsteiger haben über Jahrzehnte Kletterrouten entwickelt, die auf den lokalen Felsformationen basieren und heute noch gelehrt werden. Diese Techniken spiegeln die enge Beziehung zwischen Mensch und Bergwelt in den Alpen wider.
Wer die Route begeht, sollte Erfahrung im alpinen Gelände mitbringen und Seile sowie Sicherheitsausrüstung verwenden. Der Zugang ist im Winter und Frühjahr wegen Schnee und Eis nicht möglich.
Die schmalste Stelle zwingt Wanderer dazu, sich seitlich mit dem Rücken zur Felswand zu bewegen, während beide Seiten mehrere hundert Meter steil abfallen. Einige Abschnitte erfordern das Greifen fester Ketten, die in den Fels verankert sind.
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