Provinz Iki, Historische Provinz in der Tsushima-Straße, Japan
Iki ist eine historische Provinz auf einer Inselgruppe in der Tsushima-Straße vor der Nordwestküste von Kyushu, Japan. Das Gebiet besteht aus mehreren Inseln, die sich über die Gewässer der Straße verteilen.
Die Siedlung Harunotsuji aus der Yayoi-Zeit zeigt durch archäologische Funde intensive Handelsbeziehungen zwischen Japan und dem Festland Asien. Diese maritimen Handelsrouten machten die Region schon in der Antike zu einem wichtigen Verbindungspunkt.
Die Provinz beherbergt zwei bedeutende Shinto-Heiligtümer: Amenotanagao-Jinja in Gonoura und Ko-Jinja in Ashibe, die beide den Status eines Hauptschreins beanspruchen. Diese Orte prägen bis heute das religiöse Leben auf den Inseln.
Regelmäßige Fährverbindungen verbinden die Inseln mit Häfen in Fukuoka und Nagasaki. Die Anreise per Schiff ist die Hauptform der Fortbewegung zu dieser Inselgruppe.
Ein chinesischer Text aus dem 3. Jahrhundert, das Weizhi Worenchuan, erwähnt Ikikoku als etabliertes Land zwischen Korea und Japan. Diese frühe Erwähnung zeigt, dass die Region bereits in der Antike auf internationaler Bühne bekannt war.
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