Fudai, Ort in der Präfektur Iwate, Japan
Fudai ist ein kleines Dorf im Shimohei-Distrikt in der Präfektur Iwate an der Pazifikküste Japans. Es liegt in einem bewaldeten Bergtal, das zur Küste hin offen ist, und besteht aus traditionellen Häusern entlang enger, dem Gelände folgender Straßen.
Fudai wuchs über Generationen als Fischerdorf an der Pazifikküste und war für seine Bewohner vor allem eine Gemeinschaft rund um das Meer. In den 1950er-Jahren entschied der damalige Dorfbürgermeister Kotoku Wada, eine große Schutzmauer zu bauen, obwohl viele dagegen waren.
Der Ort trägt den Namen Fudai, was auf seine Verbindung zur lokalen Fischerei und zum Handel hindeutet. Die enge Gemeinschaft hat ihre traditionelle Lebensweise über Generationen hinweg bewahrt, wobei alte Häuser und enge Gassen das Gefüge des Dorfes prägen.
Das Dorf ist über kurvige Bergstraßen erreichbar, die bei Regen oder im Winter rutschig werden können. In den Sommermonaten sind die Straßen trockener und der Blick auf das Meer und die Schutzmauer lässt sich besser genießen.
Die Schutzmauer, die Bürgermeister Wada bauen ließ, war bei der Eröffnung die höchste ihrer Art in Japan. Beim Tsunami von 2011 blieb Fudai als eines der wenigen Küstendörfer der Region weitgehend verschont, während die Nachbarorte schwere Schäden erlitten.
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