Towada-Hachimantai-Nationalpark, Nationalpark in den Präfekturen Aomori und Akita, Japan
Der Towada-Hachimantai-Nationalpark ist ein Nationalpark im Norden Japans, der sich über die drei Präfekturen Aomori, Akita und Iwate erstreckt und aus zwei voneinander getrennten Gebieten besteht: dem Bereich rund um den Kratersee Towada mit seinen Buchenwäldern sowie dem Hachimantai-Hochplateau mit seinen vulkanischen Feldern. Die Landschaft wechselt zwischen Kraterseen, heißen Quellen, Lavafeldern und Wäldern, die im Herbst in leuchtenden Farben erstrahlen.
Das Gebiet wurde 1936 zum Nationalpark erklärt, als Japan begann, seine natürlichen Landschaften systematisch unter Schutz zu stellen. Der Park gehört damit zu den ältesten Nationalparks des Landes und entstand in einer Zeit, in der Japan sein Netz an Schutzgebieten aufbaute.
Lake Towada, das Herzstück des Parks, ist seit Jahrhunderten ein Ort der Besinnung für Pilger und Mönche. Am Ufer steht eine Bronzeskulptur zweier Frauen, geschaffen von Kotaro Takamura, die heute zu den bekanntesten Kunstwerken im Freien Japans zählt.
Der Park ist in zwei Gebiete aufgeteilt, die weit voneinander entfernt liegen und jeweils eine eigene Anreise erfordern. Wer beide Bereiche erkunden möchte, sollte genügend Zeit einplanen, da ein Tagesausflug in der Regel nur für eines der beiden Gebiete ausreicht.
Der Kratersee Towada entstand nicht durch einen einzigen Ausbruch, sondern durch eine Reihe von Eruptionen über Zehntausende von Jahren. Sein Becken liegt so tief, dass der See selbst im Winter nur an den Rändern zufriert, während die Mitte offen bleibt.
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