Reihoku, Ort in der Präfektur Kumamoto, Japan
Reihoku ist eine kleine Stadt im Nordwesten der größten Amakusa-Insel in der Präfektur Kumamoto. Die Stadt liegt zwischen grünem Land und dem Amakusa-Meer mit Blick auf die Chijiwa-Bucht, wobei Teile davon in einem Nationalpark liegen.
Die Stadt hat eine lange Geschichte, die bis zur Provinz Higo zurückreicht, wo der Shiki-Clan vom Mittelalter bis zur Edo-Zeit herrschte. Während des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Region durch Tonabbau und Bergbau, was zur Porzellanproduktion führte, später aber durch das große Wärmekraftwerk geprägt wurde.
Der Name Reihoku bezieht sich auf die geografische Lage und die Verbindung zum Meer, die das tägliche Leben prägt. Besucher sehen überall lokale Blumen wie Kamelien und Lilien, die als Symbole der Stadt gelten und das ganze Jahr über die Landschaft färben.
Die Stadt ist leicht zu Fuß erreichbar und verfügt über Gehwegen an den Hauptstraßen, obwohl der öffentliche Nahverkehr begrenzt ist. Besucher sollten ein Auto mieten oder mit dem Fahrrad fahren und am besten im Frühling oder Herbst kommen, wenn das Wetter angenehm ist.
Die Stadt ist wirtschaftlich unabhängig geblieben, weil das große Wärmekraftwerk der 1990er Jahre genug Einnahmen generierte, um die Verschmelzung mit nahegelegenen Städten zu vermeiden. Ein tragisches Ereignis war der Minenunfall von 1954, bei dem ein Schacht unter dem Meer überflutet wurde und viele starben.
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