Kawauchi, Ort in der Präfektur Fukushima, Japan
Kawauchi ist ein kleines Dorf in der Präfektur Fukushima, das von Wäldern und Hügeln umgeben ist und von klaren Bächen durchflossen wird. Die einfachen Holzhäuser liegen verstreut entlang ruhiger Pfade, während Felder und Wasserläufe das Dorfbild prägen.
Das Dorf war lange Zeit ein Zentrum der Landwirtschaft, wo Menschen Reis und Gemüse anbauten und Tiere hielten. Nach dem Großen Erdbeben in Ostjapan und dem Kernunfall 2011 mussten Bewohner vorübergehend evakuiert werden, kehren aber inzwischen schrittweise zurück.
Der Name Kawauchi bedeutet "Flussinnenseite" und bezieht sich auf die Lage des Dorfes neben dem Fluss. Heute nutzen Besucher den Ort, um die einfache Lebensweise und die Verbundenheit der Menschen mit dem Wasser und der Natur zu erleben.
Das Dorf ist dünn besiedelt und am besten zu Fuß erkundbar, wobei man zwischen Waldwegen und Feldern wandert. Die beste Zeit zum Besuch ist das Frühjahr, wenn die Wege leicht zugänglich sind und lokale Cafes öffnen.
Eine junge Frau namens Fuka Shiga hat ein altes Familienhaus in ein Cafe namens Shufusha umgewandelt, wo Besucher Kunstwerke, Fotografien und Informationen über das Dorf entdecken können. Der Ort zeigt, wie eine Person dabei hilft, das Dorf lebendig zu halten und Menschen anzuziehen.
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