Miura-Halbinsel, Küstenhalbinsel in der Präfektur Kanagawa, Japan.
Die Miura-Halbinsel ist ein Landstrich in der Präfektur Kanagawa, der sich südlich von Yokohama zwischen Tokio-Bucht und Sagami-Bucht erstreckt. Felsige Klippen wechseln mit Sandstränden, während die Innenlandschaft sanfte Hügel und schmale Täler zeigt.
Die Marine nutzt den Hafen seit dem 19. Jahrhundert, als Japan seine Flotte modernisierte und eine Basis in Yokosuka einrichtete. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage erweitert und dient heute sowohl japanischen als auch amerikanischen Schiffen.
Fischer arbeiten morgens am Hafen und verkaufen die Fänge direkt an kleine Restaurants, die den frischen Fisch noch am selben Tag zubereiten. Besucher beobachten, wie Netze geflickt werden und Boote für die nächste Fahrt vorbereitet werden.
Mehrere Zuglinien verbinden die Städte Yokosuka, Miura, Hayama und Zushi mit Tokio, wobei die Fahrt zwischen einer und zwei Stunden dauert. Wege entlang der Küste und zu den Leuchttürmen eignen sich für Wanderungen, erfordern aber festes Schuhwerk auf unebenem Gelände.
An der Ostspitze steht der Leuchtturm Kannonzaki, während Tsurugisaki im Südwesten und Jogashima ganz im Süden die anderen Ränder markieren. Alle drei wurden im 19. Jahrhundert errichtet und sind noch in Betrieb.
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