Buddhistische Heiligtümer von Horyu-ji, Buddhistische Tempelanlage in Ikaruga, Japan.
Die buddhistischen Denkmäler in der Gegend von Hōryū-ji sind eine Gruppe von etwa 48 religiösen Gebäuden, verteilt auf mehrere Standorte mit Tempeln, Klöstern und einer Pagode. Die Sammlung umfasst Strukturen unterschiedlicher Größe und Zweck, die zusammen ein Bild der religiösen Architektur bieten.
Der Prinz Shōtoku gründete die Anlage im siebten Jahrhundert und schuf damit einige der ältesten noch bestehenden Holzgebäude. Die Monumentengruppe entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte weiter, wobei neue Strukturen hinzugefügt wurden, während der ursprüngliche Komplex seine Bedeutung behielt.
Die Bauten zeigen verschiedene Phasen der japanischen Tempelarchitektur in ihren Formen und Anordnungen. Besucher können sehen, wie sich Bauweisen und räumliche Konzepte über Jahrhunderte entwickelt haben.
Die Denkmäler sind mit dem Zug zum Bahnhof Hōryū-ji erreichbar, von wo aus ein Spaziergang oder eine kurze Busfahrt zu den verschiedenen Standorten führt. Es ist hilfreich, früh am Tag anzukommen, um die Orte mit weniger Besuchern zu erleben und die Gebäude in besserer Beleuchtung zu sehen.
Ein Schrein hier enthält alte Gemälde, die Geschichten aus dem Buddhismus zeigen, darunter eine Geschichte über einen Bodhisattva, der sich für einen Tiger opfert. Diese Malereien sind selten und geben einen Einblick in frühe religiöse Kunsttraditionen Japans.
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