Fukuroi-juku, Station des Tōkaidō in Fukuroi, Japan.
Fukuroi-juku war die siebenundzwanzigste Station entlang der Tōkaidō-Route, gelegen zwischen Kakegawa-juku und Mitsuke-juku in der Präfektur Shizuoka. Der Ort entwickelte sich zu einem Straßendorf mit Unterkünften, Gasthäusern und Geschäften, die Reisende zwischen Edo und Kyoto versorgten.
Die Station wurde 1616 gegründet und entwickelte sich schnell zu einer bedeutenden Siedlung an einer der wichtigsten Reiserouten Japans. Auf ihrem Höhepunkt war sie ein geschäftiger Ort, an dem Hunderte von Menschen täglich vorbeikamen und das wirtschaftliche Leben der Region prägte.
Der Ort war eng mit drei großen buddhistischen Tempeln der Provinz Tōtōmi verbunden, die von hier aus leicht zu erreichen waren. Diese Tempel spielten eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Reisenden und Einwohner.
Der Ort war vollständig für Reisende ausgestattet, mit mehreren großen Gasthöfen und etwa fünfzig kleineren Herbergen, die Übernachtungen und Mahlzeiten anboten. Besucher sollten beachten, dass dies ein historischer Standort ist, an dem die Original-Gebäude heute nicht mehr stehen.
Ein berühmter Holzschnitt von 1831 von Hiroshige zeigt Reisende an dieser Station, die sich bei Regen unter einem Wasserkessel schützen, der von einem Baum hängt. Das Bild vermittelt einen unerwarteten Eindruck vom alltäglichen Leben auf dieser geschäftigen Route.
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