Haku-san, Heiliger Vulkan in der Präfektur Ishikawa, Japan
Der Mount Haku ist ein Vulkan in der Präfektur Ishikawa im zentralen Japan, der sich auf 2702 Meter erhebt und zur Vulkankette des japanischen Festlandes gehört. Der kegelförmige Gipfel besteht aus Schichten von Lavaströmen, Asche und vulkanischem Gestein, die sich über Jahrtausende gebildet haben.
Ein Mönch namens Taicho erreichte 717 als erster dokumentierter Kletterer den Gipfel und begründete damit die religiöse Bedeutung des Berges. Über die folgenden Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum der Bergverehrung und zog Asketen und Gläubige aus ganz Japan an.
Der Name des Berges bedeutet "weißer Berg" und bezieht sich auf die Schneefelder, die fast das ganze Jahr über auf dem Gipfel liegen. Pilger und Wanderer besuchen heute die Schreine am Berg, die seit Jahrhunderten Teil der Bergverehrung in der Region sind.
Drei Hauptrouten führen hinauf: der Kanko-Pfad, der Sabo-Weg und die Hirase-Route, wobei jede unterschiedliche Steigungen und Landschaften bietet. Berghütten stehen während der Klettersaison für Übernachtungen zur Verfügung, sodass Besucher den Aufstieg auf zwei Tage aufteilen können.
Die UNESCO erklärte das umliegende Gebiet 1980 zum Biosphärenreservat Mensch und Biosphäre und schützt damit 48000 Hektar natürlicher Umgebung. Diese Ausweisung hilft, die Wälder, Feuchtgebiete und alpinen Zonen zu bewahren, die den Berg umgeben.
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