Nampō-shotō, Inselgruppe in Tokio, Japan
Die Nanpō-Inseln erstrecken sich südlich der Halbinsel Izu über eine große Entfernung und bilden drei unterschiedliche Gruppen: die Izu-Inseln, die Ogasawara-Inseln und die Volcano Islands. Zusammen bilden sie ein ausgedehntes Inselarchipel mit unterschiedlichen geografischen Merkmalen und ökologischen Bedingungen.
Das Archipel wurde 1861 von japanischen Behörden beansprucht und bis 1891 vollständig in die Präfektur Tokio integriert. Diese Eingliederung folgte auf frühere Versuche europäischer Siedler, die Inseln zu besiedeln.
Die bewohnten Inseln haben durch historische Bevölkerungsbewegungen und frühere ausländische Siedlungen Verbindungen zu Hawaii und südpazifischen Gemeinschaften bewahrt. Besucher können diese kulturellen Einflüsse in lokalen Traditionen und dem täglichen Leben der Inselbewohner erkennen.
Einige Inseln sind regelmäßig per Fähre von Tokio aus erreichbar, während die Ogasawara-Gruppe eine lange Bootsfahrt erfordert und keinen Flughafen hat. Besucher sollten sich auf längere Reisezeiten einstellen und Transportoptionen im Voraus planen.
Die isolierte Lage dieses Archipels hat zur Entwicklung unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten geführt, die sich völlig unabhängig vom japanischen Festland entwickelt haben. Diese besonderen Lebensformen findet man nur hier und nicht anderswo in der Region.
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