Kakunodate, Siedlung in Japan
Kakunodate ist eine aufgelöste Gemeinde in der Präfektur Akita und war einst eine befestigte Burgstadt mit ausgeprägtem Straßensystem. Die Stadt besteht aus eng beieinander liegenden Häusern mit dunklen Holzwänden und Ziegeldächern, die sich entlang schmaler, regelmäßig angeordneter Straßen erstrecken.
Kakunodate wurde 1620 als Burgstadt gegründet und in zwei Viertel unterteilt: eines für Samurai und eines für Kaufleute. Die Burganlage war einst eine Festung für die lokale Samurai, doch von der Burg sind heute nur noch Mauern und eine Steinbasis übrig.
Der Name Kakunodate stammt aus der Zeit, als die Stadt als Burgstadt gegründet wurde. Die Straßen zeigen heute noch die ursprüngliche Aufteilung in Samurai- und Kaufmannsviertel, wobei alte Holzhäuser und kleine Gärten das Stadtbild prägen.
Die Stadt lässt sich leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da die Straßen schmal und verkehrsarm sind. Der Bahnhof Kakunodate liegt in der Nähe, und viele historische Häuser sind in wenigen Minuten erreichbar.
Viele Häuser in Kakunodate sind noch heute bewohnt und gehören Nachkommen der ursprünglichen Familien, die dort lebten. Dies macht die Stadt einzigartig, da Geschichte nicht nur in Museen, sondern im alltäglichen Leben sichtbar bleibt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.