Sada Schrein, Shinto-Schrein in Japan
Der Sada-Schrein ist ein Shinto-Schrein in Matsue, dessen drei Hallen im Taisha-zukuri-Stil – Mittel-, Nord- und Südhalle – nebeneinander stehen, eine Anordnung namens Sanden Heiritsu. Die 1807 wiedererrichteten Gebäude sind Wichtige Kulturgüter. Die dunklen Holzbauten mit steilen Satteldächern und gekreuzten Giebelfirsten ruhen auf einem Steinsockel über einer Stützmauer aus groben grauen Felsblöcken, dahinter ein bewaldeter Hang.
Laut dem Sada Ōtasha no Ki wurde der Schrein im Jahr 134 (54. Regierungsjahr Kaiser Suinins) gegründet und 717 wiederaufgebaut. Das Engishiki verzeichnet ihn als Sada Ōtasha; 1256 entsprachen seine Ländereien von 280 chō denen des Izumo-Schreins. Die drei Hallen im Taisha-zukuri-Stil stammen von 1807 und sind Wichtige Kulturgüter.
Das Sada Shin Noh, aufgeführt am 24. und 25. September, wurde 2011 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. Am Vorabend des Festes vom 25. September tauschen die Priester an 23 Stellen der Hallen die Matten aus, die das Ritual Nanaza Shinji reinigt. Die Wappen unterscheiden sich: Fächer an der Haupthalle, verschlungene Ringe im Norden, doppeltes Schildkrötenmuster im Süden.
Zum Sada-Schrein gelangt man mit dem Ichibata-Bus Richtung Etsumo ab Haltestelle 6 des JR-Bahnhofs Matsue; die Fahrt dauert etwa 28 Minuten, Ausstieg an der Haltestelle Sada Jinja-mae. Die drei Hallen im Taisha-zukuri-Stil stehen nebeneinander auf einer Stützmauer aus großen grauen Felsblöcken, dahinter steigt der bewaldete Hang an. Die Hauptriten finden am 24. und 25. September statt, darunter das Goza-tori Shinji und das Sada Shin Noh.
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