Meiji-Gakuin-Universität, Private Universität in Minato, Tokio, Japan
Meiji Gakuin University ist eine private Hochschule in Minato im Zentrum von Tokio, die geisteswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Studiengänge anbietet. Der Hauptcampus liegt in einem ruhigen Viertel zwischen modernen Gebäuden und älteren Backsteinstrukturen mit traditionellen Elementen.
James Curtis Hepburn gründete die Schule 1863 als Englisch- und Medizinschule für junge Japaner während der späten Tokugawa-Zeit. Die Einrichtung erhielt 1949 offiziell den Status einer Universität und benannte sich nach der Meiji-Ära.
Der Geist der christlichen Erziehung durchdringt weiterhin den Alltag auf dem Campus, wo Studierende und Lehrkräfte oft in kleinen Gruppen zusammenkommen und über Ethik oder gesellschaftliche Verantwortung sprechen. Kapellen auf beiden Standorten bleiben für Andachten, Konzerte oder ruhige Momente zugänglich.
Der Campus ist meist für registrierte Studierende und Mitarbeiter zugänglich, doch bestimmte öffentliche Veranstaltungen oder Vorlesungsreihen öffnen das Gelände für externe Besucher. Die Gebäude sind über Fußwege und Treppen verbunden, wobei einige Bereiche für Rollstuhlfahrer zugänglich sind.
Hepburn entwickelte während seiner Zeit an dieser Institution das erste moderne japanisch-englische Wörterbuch und etablierte dabei ein Romanisierungssystem, das heute noch weithin genutzt wird. Sein Werk beeinflusste die Art und Weise, wie westliche Studenten und Forscher japanische Wörter in lateinischen Buchstaben schreiben.
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