Mariko-juku, Poststation des Tōkaidō in Suruga-ku, Japan.
Mariko-juku war die zwanzigste Station entlang der Tōkaidō-Route und zeigt traditionelle Gebäude mit Strohdächern und Elementen aus der Edo-Zeit. Die Anlage bewahrt das ursprüngliche Erscheinungsbild einer Ruhestation mit historischen Strukturen, die bis heute erhalten sind.
Die Station entstand im späten 16. Jahrhundert und diente als wichtige Raststätte für Reisende zwischen Tokio und Kyoto während Japans Isolationsperiode. Sie ermöglichte es Händlern und anderen Wanderern, sich auszuruhen und zu verpflegen, bevor sie ihre Reise fortsetzten.
Das Lokal Chojiya wird hier seit Jahrhunderten betrieben und serviert Tororo-jiru, ein Gericht aus geriebenem Yamswurzel, das eng mit dieser Gegend verbunden ist. Besucher können heute noch dieselbe Speise genießen, die Reisende hier früher aßen.
Am besten erreicht man den Ort mit dem Bus von der Nordausgabe des Bahnhofs JR Shizuoka zur Haltestelle Marikobashi Iriguchi, gefolgt von einer kurzen Fußwanderung. Die Anlage ist leicht zugänglich und die Bewegung durch die erhaltenen Strukturen ist einfach.
Der Ort wurde 1831 auf einem berühmten ukiyo-e-Druck von Hiroshige dargestellt und zeigt Reisende beim Chojiya-Restaurant, das noch heute an derselben Stelle betrieben wird. Dieses Bild hat den Ort als ikonische Szene japanischer Reisekultur bewahrt.
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