Sōfuku-ji, Buddhistischer Tempel im Bezirk Hakata, Japan.
Sōfuku-ji ist ein Rinzai-Tempel im Bezirk Hakata in Fukuoka. Sein zweigeschossiges Sanmon, einst das Haupttor der Burg Fukuoka, hat unten einen dunklen Durchgang und oben eine helle Wand mit der Tafel 西都法窟 unter einem grauen Walmdach. Zum Gelände gehören außerdem ein Karamon vom Najima-Schloss und eine als Kulturgut der Präfektur ausgewiesene Halle.
Der Tempel wurde 1240 gegründet und erhielt im Jahr 1600 seine heutige Lage, als er zum Familienschrein des Kuroda-Clans wurde. Dieser Umzug markierte seinen Übergang zu einem wichtigen Ort in der lokalen Gesellschaft.
Der Name des Tempels bedeutet „Tempel des erhabenen Glücks“; sein Ehrenpräfix Yokodakezan verweist auf den Hügel Yokodake in Dazaifu, wo Tan'e ihn gründete. Die Tafel am Tor mit der Aufschrift 西都法窟 („buddhistische Höhle der Westhauptstadt“) wurde 1243 von Kaiser Go-Saga verliehen. Der Asahi-Jizō auf dem Gelände heißt auch Higiri-Jizō; seine Festtage sind der 4., 14. und 24. jedes Monats, an denen Gläubige für den Hundert-Besuche-Rundgang kommen.
Das Gelände ist täglich zugänglich und liegt etwa 7 Gehminuten von der Station Chiyokeikokuchi der Fukuoka City Subway entfernt. Flache Wege ermöglichen einen mühelosen Rundgang durch die verschiedenen Bereiche des Tempels.
Das Haupttor stammt vom ehemaligen Fukuoka-Schloss und ist heute ein geschütztes Kulturgut der Präfektur. Dies zeigt die enge Verbindung zwischen dem Tempel und der lokalen Machtelite über Jahrhunderte hinweg.
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