Taisan-ji, Buddhistischer Tempel und Nationalschatz in Matsuyama, Japan
Taisan-ji ist ein buddhistischer Tempel und Nationalschatz in Matsuyama, der auf einem Hügel liegt und von Zypressen sowie Bambushainen umgeben ist. Die Haupthalle besitzt ein großes Ziegeldach und beherbergt zwei hölzerne Statuen der elf-gesichtigen Kannon aus der Heian-Zeit.
Der Tempel wurde im 6. Jahrhundert von einem Kaufmann aus Kyushu gegründet, der einen Schiffbruch überlebte. Während der Herrschaft von Kaiser Shomu erhielt er kaiserliche Unterstützung und entwickelte sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum.
Der Tempel ist die 52. Station der berühmten Shikoku-Pilgerroute mit 88 Tempeln, die Gläubige aus ganz Japan anzieht. Besucher sehen hier Pilger in weißen Gewändern, die ihre Gebete sprechen und an dieser wichtigen Route teilnehmen.
Der Zugang erfolgt über einen etwa 25-minütigen Gehweg vom Bus-Terminal Taisanji oder über lokale Wege, die von der Stadt aus erreichbar sind. Die Besuchszeiten sind morgens ab 7:00 Uhr und enden am Abend um 17:00 Uhr, sodass Sie genug Zeit für Ihren Besuch einplanen sollten.
Die Glockenturm-Kammer zeigt ein faszinierendes Diorama mit Szenen aus dem Himmel und der Hölle, das detailliert darstellt, wie Sünder verschiedene Strafen erleiden. Diese bildhafte Darstellung dient traditionell als Mahnung und Lehrmittel für Besucher, die hier ihre spirituelle Reise reflektieren.
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