Gotō-Kunstmuseum, Kunstmuseum in Kaminoge, Tokio, Japan
Das Gotoh Museum in Kaminoge zeigt japanische Kunstwerke in einem Gebäude, das traditionelle Architektur nachempfindet und mehrere Ausstellungsräume sowie einen angelegten Garten umfasst. Die Räume präsentieren Schriftrollen, Keramik und Textilien in Vitrinen, die den Blick auf Details ermöglichen.
Keita Gotoh, der die Tokyu-Bahnlinien aufbaute, sammelte jahrzehntelang japanische Kunstwerke und gründete 1960 das Museum, um sie zu zeigen. Nach seinem Tod erweiterten Nachfahren die Sammlung und organisierten die Verwaltung der Bestände.
Die Sammlung bewahrt Kunstwerke auf, die Gotoh persönlich zusammengetragen hat, darunter Teezeremonie-Objekte und buddhistische Gemälde aus dem 8. bis 14. Jahrhundert. Besucher erleben die Präsentation in ruhigen Räumen, in denen wechselnde Ausstellungen den Blick auf Lackarbeiten, Tuschmalerei und handgeschriebene Sutras lenken.
Der Zugang erfolgt über die Tokyu Oimachi Line bis zur Station Kaminoge, von dort sind es fünf Minuten zu Fuß. Die Ausstellungen wechseln, daher lohnt sich vorher ein Blick auf die aktuellen Themen, falls bestimmte Kunstwerke im Fokus des Besuchs stehen.
Architekt Isoya Yoshida entwarf das Gebäude im Stil adliger Wohnhäuser der Heian-Zeit, mit breiten Dächern und einer offenen Raumstruktur. Diese Anlehnung an historische Residenzen fügt sich in den umgebenden Garten ein, der das Museumsgrundstück umgibt.
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