Futako-jinja, Shinto shrine in Japan
Futako-jinja ist ein kleiner Shinto-Schrein in Takatsu-ku, der neben dem Fluss Tama liegt, in der Nähe der bekannten Futako-Brücke. Das Gelände hat traditionelle Holzgebäude, Steinlaternen und einen Reinigungsbrunnen namens Chōzuya am Eingang.
Der Schrein wurde 1641 gegründet und war ursprünglich unter dem Namen Shimmeisha bekannt, bis er während der Meiji-Ära umbenannt wurde. Er diente der lokalen Bevölkerung des Dorfes Futago mura über Jahrhunderte hinweg als Ort des Gebets und der Versammlung.
Der Schrein trägt den Namen Futako, was sich auf die historische Siedlung Futago mura bezieht, die einst in dieser Gegend lag. Besucher können hier traditionelle Praktiken wie das Schreiben von Wünschen auf Holztafeln, den Ema genannt, erleben und sehen, wie Einheimische an Zeremonien teilnehmen.
Der Schrein ist leicht zu erreichen, wenn man mit dem Zug zur Station Futako-Shinchi fährt und von dort einen kurzen Spaziergang macht. Es gibt keine Eintrittsgebühren und der Ort ist für alle offen, mit ruhigen Wegen, die von Steinen gesäumt sind und genügend Bänken zum Ausruhen.
Das Gelände beherbergt einen Mukunoki-Baum, einen der etwa 50 geschützten Bäume in Kawasaki, die wegen ihres Alters und ihrer historischen Bedeutung bewahrt werden. Zusätzlich befindet sich dort das Kanoko Monument, eine Skulptur des Künstlers Tarō Okamoto, die seiner Mutter gewidmet ist und Besucher mit ihrer einfachen, aussagekräftigen Form anzieht.
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