Bahnhof Sengakuji, Unterirdischer Bahnhof in Takanawa, Japan
Sengakuji Station ist eine unterirdische Bahn- und U-Bahnstation im Viertel Takanawa im Süden Tokios, an der zwei Linien halten. Der Bahnhof verbindet die Keikyu Main Line mit der Asakusa Line und verfügt über vier Gleise mit zwei Bahnsteigflächen.
Der Bahnhof wurde 1968 eröffnet, als Tokio sein Nahverkehrsnetz im Zuge des Nachkriegswirtschaftswachstums deutlich ausbaute. Die Verbindung der Keikyu-Linie mit dem städtischen U-Bahnnetz machte den Bahnhof zu einem wichtigen Knotenpunkt im Süden der Stadt.
Der Name der Station stammt vom nahe gelegenen Sengakuji-Tempel, der die Gräber der 47 Ronin beherbergt. Wer hier aussteigt, befindet sich nur wenige Schritte von einem der bekanntesten Orte der japanischen Geschichte entfernt.
Der Bahnhof liegt vollständig unterirdisch und ist gut an das Tokioter Nahverkehrsnetz angebunden. Die Hinweisschilder sind klar und auf Japanisch und Englisch angegeben, was die Orientierung erleichtert.
Die Station verfügt über einen sogenannten Cross-Platform-Umstieg, bei dem Passagiere zwischen der Keikyu- und der Asakusa-Linie wechseln können, ohne Treppen zu benutzen. Dieses System ist in Tokio selten und macht den Bahnhof besonders praktisch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
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