Kiyoshikōjin Seichō-ji, Buddhistischer Tempel in Takarazuka, Japan
Kiyoshikōjin Seichō-ji ist ein buddhistischer Tempel auf dem Berg Hōrai in Takarazuka, der aus sieben Hauptgebäuden und Dutzenden kleineren Schreinen besteht. Die Strukturen verteilen sich über die bewaldeten Hänge und sind durch gepflasterte Wege und steinerne Treppen miteinander verbunden.
Der Ort wurde im späten 9. Jahrhundert als religiöse Stätte gegründet und brannte im 12. Jahrhundert während eines Krieges zwischen rivalisierenden Samurai-Clans nieder. Der Wiederaufbau folgte kurz danach unter der Schirmherrschaft eines militärischen Führers der damaligen Zeit.
Der Tempel trägt den Namen einer Gottheit des Feuers und der Küche, die von Familien verehrt wird, die Schutz für ihr Heim suchen. Besucher finden kleine Opfergaben und Gebetsbretter, die zeigen, wie die spirituelle Praxis im Alltag verankert ist.
Der Zugang erfolgt über eine Bahnstation am Fuß des Berges, von wo aus ein Fußweg durch ein Viertel mit Geschäften und Imbissständen zum Haupteingang führt. Die Steigungen sind moderat, jedoch sollten Gehbeschränkte die unebenen Abschnitte beachten.
Ein kleineres Gebäude auf dem Gelände blieb bei mehreren Bränden weitgehend unversehrt, was zu lokalen Erzählungen über göttlichen Schutz führte. Dieses Detail wird von manchen Besuchern als Zeichen besonderer spiritueller Kraft gedeutet.
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