Takarazuka, Kulturstadt in der Präfektur Hyogo, Japan
Takarazuka liegt zwischen zwei Gebirgszügen in der Präfektur Hyōgo, durch die Mitte fließt ein Fluss. Die Stadt erstreckt sich über Täler und sanfte Hügel und verbindet Wohnviertel mit Theaterbauten und Grünflächen entlang der Ufer.
Die Siedlung entstand in der Antike als Teil einer größeren Provinz und entwickelte sich im 15. Jahrhundert zu einem Tempelort. Der Ausbau der Eisenbahn Anfang des 20. Jahrhunderts brachte Touristen und förderte das Theater, das seither die Identität der Stadt prägt.
Die Takarazuka Revue tritt seit über einem Jahrhundert mit weiblichen Darstellern in allen Rollen auf und zieht Besucherinnen aus ganz Japan ins große Theater. Die Aufführungen verbinden westliche Musicals mit japanischer Ästhetik und schaffen eine besondere Theaterform, die vor Ort spürbar ist.
Zwei Bahnlinien verbinden die Stadt mit Osaka in etwa einer halben Stunde, die Züge fahren regelmäßig tagsüber. Die Fußwege zwischen den Bahnhöfen und dem Theaterviertel sind kurz und gut ausgeschildert.
Ein Museum am Rande des Stadtzentrums widmet sich einem Manga-Künstler, der hier aufwuchs und später weltbekannt wurde. Besucher sehen Originalzeichnungen und persönliche Gegenstände, die sein Schaffen und seine Kindheit in der Stadt beleuchten.
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