Tada Silver and Copper Mine, Naturdenkmal und Mine in Inagawa, Japan
Das Tada Silver and Copper Mine ist ein ausgedehntes Bergbaugebiet in den Hokusetsu-Bergen, das sich über mehrere Berghänge erstreckt. Die alte Anlage zeigt noch immer Spuren von Schächten und Sammelgruben, wo Bergleute das Erz abbauten und bearbeiteten.
Der Bergbau an diesem Ort begann in der Nara-Zeit und lieferte Kupfer für den Bau des Großen Buddha im Todai-ji-Tempel. Während der Edo-Zeit wurde die Anlage zu einer der wichtigsten Silber- und Kupferquellen des Landes.
Die Mine steht für die industrielle Entwicklung Japans, wo sich lokale Bauern zu Bergbaugemeinschaften organisierten und ab 1279 die umliegenden Dörfer kontrollierten.
Das Gelände kann auf öffentlichen Wegen erkundet werden, und man kann die Bergbaulandschaft aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Hänge steil und der Boden uneben ist.
Die Stätte wurde später unter Edo-Kontrolle betrieben und zog Tausende von Arbeitern an, was zur Gründung ganzer Siedlungen in der Gegend führte. Diese Bergbaugemeinden entwickelten sich zu eigenständigen Orten mit eigenen Organisationen und lokalen Strukturen.
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