Lake Kuttara, Vulkankratersee in Shiraoi, Japan.
Der See Kuttara ist ein kreisförmiges Gewässer in einem vulkanischen Krater, das sich etwa 148 Meter in die Tiefe erstreckt. Er liegt im Shikotsu-Toya-Nationalpark und wird von bewaldeten Hügeln umgeben, die das Wasser spiegeln.
Der See entstand durch vulkanische Aktivität in ferner Vergangenheit und bildete den natürlichen Krater, den man heute sieht. Im Jahr 1909 wurden Lachse in das Gewässer eingeführt, was die Tier- und Pflanzenwelt verändern sollte.
Der See ist ein Ort der Stille, wo Besucher die reine Natur spüren können. Seine Lage im Nationalpark verbindet ihn mit der Region, wo Menschen sich der Landschaft nähern, um innere Ruhe zu finden.
Man erreicht den See von der Station Noboribetsu mit dem Bus bis zur Thermenstadt Noboribetsu und dann etwa 40 Minuten zu Fuß. Der Weg ist gut markiert und führt durch Wald, daher sollte man je nach Jahreszeit festes Schuhwerk mitbringen.
Das Wasser wird allein durch Regen gespeist und verliert Wasser nur durch Verdunstung, es gibt keine natürlichen Zuflüsse. Diese seltene Wasserbilanz macht den See zu einer wissenschaftlichen Besonderheit unter Japans Seen.
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