Shiraoi, Küstenstadt in der Unterpräfektur Iburi, Hokkaido, Japan
Shiraoi ist eine Küstenstadt in der Subpräfektur Iburi auf Hokkaido, die sich über ein großes Waldgebiet erstreckt und bis zum Pazifischen Ozean reicht. Der Ort liegt teilweise im Shikotsu-Toya-Nationalpark und ist von dichtem Wald geprägt.
Der Sendai-Clan baute 1867 eine Festung in Shiraoi, was die erste Phase der modernen Entwicklung einleitete. Der Krieg des folgenden Jahres führte zum Rückzug und prägte die weitere Geschichte der Region.
Das Ainu-Museum Poroto Kotan zeigt traditionelle Gegenstände, Kunsthandwerk und Aufführungen der Ureinwohner Hokkaidos. Besucher können hier den Alltag und die Bräuche der Ainu unmittelbar nachvollziehen.
Der Ort ist über die Muroran-Hauptlinie mit mehreren Bahnhöfen erreichbar, die Verbindungen zu größeren Städten bieten. Die Nationalstraße 36 ermöglicht die Anfahrt mit dem Auto und verbindet die Stadt mit anderen Regionen.
Der Ort wird durch vier Jahresfeste geprägt, die den natürlichen Rhythmus der Region widerspiegeln. Das Rindfleischfestival im Juni und das Dosanko-Winterfestival im Februar sind die bekanntesten Veranstaltungen.
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