Coast, Ehemalige Küstenprovinz Kenias
Die Coast Province war ein ehemaliger Verwaltungsbezirk Kenias, der sich über die Küstenregion am Indischen Ozean erstreckte und mehrere Distrikte wie Mombasa, Kwale, Kilifi, Tana River, Lamu und Taita-Taveta umfasste. Das Gebiet war durch seine lange Küstenlinie, Mangrovenwälder und zahlreiche Handelsplätze gekennzeichnet, die das wirtschaftliche und soziale Leben der Region prägten.
Die Provinz wurde gegründet und hatte bis 2013 Mombasa als Verwaltungszentrum, das ein wichtiger Punkt der britischen Verwaltung in Ostafrika war, bevor Nairobi an Bedeutung gewann. Nach Kenias Verfassungsreformen im Jahr 2010 wurde die Provinz aufgelöst und in sechs unabhängige Bezirke umgewandelt, die heute autonome Verwaltungseinheiten darstellen.
In dieser Region leben die Mijikenda und Swahili-Gemeinschaften mit Traditionen, die durch Jahrhunderte des Austauschs mit arabischen, indischen und portugiesischen Händlern geprägt wurden. Diese kulturellen Besonderheiten zeigen sich noch heute in lokalen Bräuchen, Sprachen und der täglichen Lebensweise der Küstenbewohner.
Das ehemalige Verwaltungsgebiet besteht heute nicht mehr als funktionale Einheit, aber seine Bezirke sind noch immer als eigenständige Verwaltungszentren zugänglich und organisiert. Besucher interessieren sich heute hauptsächlich für die einzelnen Landkreise wie Mombasa oder Lamu, die in dieser Küstenregion liegen und ihre eigenen Attraktionen und Zugänge haben.
Das Gebiet beherbergt Watamu Marine National Park, Ostafrikas ersten Marine-Nationalpark, der Korallenriffe und Meereslebensräume schützt. Dieser Park stellt eine bedeutende Naturschutzinitiative dar und zieht Besucher an, die Unterwasserökosysteme und Meeresbiologie erkunden möchten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.