Malindi, Küstenstadt in der Küstenprovinz, Kenia.
Malindi ist eine Küstenstadt an der Mündung des Sabaki-Flusses in der Coast Province in Kenia. Die Siedlung erstreckt sich entlang der Bucht mit Sandstränden, Korallenriffen vor der Küste und Palmen entlang der Uferstraßen.
Der Ort entstand als Swahili-Handelssiedlung vor dem 13. Jahrhundert und entwickelte sich zu einem wichtigen Hafen für den Handel zwischen Afrika und Asien. Nach der Ankunft von Vasco da Gama im Jahr 1498 wurde die Stadt ein Stützpunkt portugiesischer Seefahrer auf der Route nach Indien.
Der Name stammt aus dem Swahili und bedeutet großer Ort, was auf die frühe Bedeutung der Siedlung als Handelszentrum hinweist. Viele Gebäude zeigen die arabische Architektur mit verzierten Türen und Innenhöfen, während Swahili im Alltag gesprochen wird.
Der Flughafen liegt etwa drei Kilometer vom Zentrum entfernt und bietet Verbindungen zu anderen Küstenorten sowie nach Nairobi. Die Stadt ist gut organisiert mit Hauptstraßen entlang der Küste und kleineren Wegen im Inland, sodass Besucher sich leicht zurechtfinden.
Ein Pillar-Grab aus dem 15. Jahrhundert steht nahe dem Strand und zeigt Koraninschriften an den Seiten des Steindenkmals. Das Bauwerk gehört zu den wenigen erhaltenen Beispielen dieser Grabform an der ostafrikanischen Küste.
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